Barbara Schulte-Büttner, Bewegungspädagogin

Mein Wirken steht im Dienst von Wahrnehmungsschulung und mitfühlender Interaktion. Bewegungspädagogin wurde ich dank heilsamer Selbsterfahrung in Körperbewusstseinsarbeit, die in den 80er Jahren in mein Leben kam. Prägend war die Schulung bei Miriam Goldberg, Entwicklerin der Konzentrativen Bewegungstherapie (KBT). Nach Rhythmik-Ausbildung und Weiterbildungen als Bewegungspädagogin wurde die Begleitung der frühkindlichen Entwicklung für viele Jahre mein Arbeitsschwerpunkt. 

Zum Tanz fand ich vor einem Vierteljahrhundert zurück, in herausfordernden Zeiten: traditionelle Tänze Südosteuropas, Romatänze bei Piry Krakow und Frauentänze bei Laura Shannon zeigten sich als Quellen von Weisheit und Heilung. Zu meinem Tanzweg gehört auch die mehrjährige Ausbildung im Tanz der Gegenwart mit Body Mind Centering® bei Wilma Vesseur. Inspiriert durch die Ausbildung im Trauertanz bei Kyriakos Chamalidis begann ich vor vielen Jahren, auch mit Trauernden zu tanzen.

Auf meinem QiGong-Weg begegnete mir vor Jahren die im Buddhismus verwurzelte Lehre des Chan Mi QiGong, die ich seither praktiziere und nun auch weitergebe.

Vor dem Hintergrund langjähriger Erfahrungen in der Bewegungspädagogik und Entwicklungsbegleitung habe ich, gestützt auf die Trauerbegleiter-Ausbildung bei Monika Müller und Thorsten Adelt,  die  Methode Trauer bewegen entwickelt -  eine Form der leibzentrierten Wegbegleitung, die über reine Trauergespräche hinausgeht und den Körper mit einbezieht.

© Barbara Schulte-Büttner

 

Mein Traum vom Tanz spielt auf der Bühne des wirklichen Lebens.

Er handelt von Menschen, die sich die Hände reichen, um Schritte gemeinsam zu tun.

Mein Tanztraum dreht sich um Geschichten von Freude und Trauer.

Er erzählt vom Umkreisen der Mitte, spendet Trost und schenkt die Gewissheit:

hier können Gefühle sich regen und wieder legen,

sie werden immer ein gutes Maß finden im Tanz.

Ich glaube, mein Traum vom Tanz wird wahr, wo und wann immer wir uns

die Hände reichen, um Schritte gemeinsam zu tun:

aufgespannt zwischen Himmel und Erde, eingereiht in die Gemeinschaft der Tanzenden,

verbunden mit denen, die vor uns diese Erde betanzt haben.

Tanzen wir!

 

Dank und Freude

In Dankbarkeit verbunden bin ich meinen Lehrerinnen und Lehrern, die für mich Quellen der Inspiration sind – unseren Vorfahren, die uns mit ihren Tänzen und Ritualen Wege zu Weisheit und Heilung vermacht haben – und allen Menschen, die mich in der Entwicklung von Tanzdialog unterstützt haben und unterstützen. Es ist mir eine große Freude, Menschen im Tanzdialog aufblühen zu sehen und mit ihnen weite Kreise zu ziehen.